CHEERS:     Interessantes   -  Seite 1

 
●  Sam Malone kommt aus dem Ort Medford in Massachusetts.
 
●  Sam hatte, als er Pitcher (Werfer) beim Baseballverein "Boston Red Sox" war, den Spitznamen
    "Mayday".  Er spielte für diesen Verein von 1974 bis 1978.
 
●  Sam war damals bekannt dafür, dass er in der Geschichte der MLB (Major League Baseball, der
    obersten US-Liga) der einzige "Switch Pitcher" gewesen ist. Das ist jemand, der sowohl mit links
    als auch mit rechts gleich gut werfen kann.  In der Realität gab es bis heute erst zwei Spieler im
    US-Baseball, die solche so genannten Switch-Pitcher waren.  (switch = wechseln, austauschen)
 
●  Sam besitzt ein sagenumwobenes schwarzes Notizbuch, in dem alle Adressen seiner angeblich
    weit mehr als 100 Eroberungen stehen. Fühlt er sich mal einsam, greift er zum Buch und ruft
    für ein schnelles Date eine seiner Ehemaligen an.

 
●  Woody Harrelson spielt in der Serie den "Woody Boyd". Aber nicht nur die Vornamen sind gleich.
    Der Cheers-Woody stammt aus dem Ort Hanover in Indiana, in dem Woody Harrelson früher
    aufs College gegangen ist.
 
●  Die vollständigen Namen der Serie-Charaktere sind:
    Sam:  Samuel Malone
    Woody:  Woodrow Tiberius Boyd
    Frasier:  Frasier Winslow Crane
    Cliff:  Clifford C. Clavin
    Norm:  Hilary Norman Peterson
    Carla: 
Carla Maria Victoria Angelina Teresa Apollonia Lozupone Tortelli LeBec  (Tortelli und
    LeBec kamen nach den beiden Hochzeiten mit dazu)

 
●  Carla hat am Schluss der Serie 8 Kinder von 3 verschiedenen Männern. Hier ist eine Auflistung,
    von welchem Vater welches Kind ist:
 
    Nick Tortelli:  Anthony, Ann Marie, Serafina, Jeno, Lucia
    Dr. Bennett Ludlow:  Ludlow
    Eddie LeBec:  Elvis, Jesse (Zwillinge)
 
    Infos:
    - Nick Tortelli heiratet später Annie und zieht mit ihr nach Las Vegas.
    - Als Carla mit Lucia schwanger ist, erzählt sie zuerst Marshall Lipton, dass er der Vater sei.
    - Dr. Ludlow war einst Frasiers Mentor.
Er ist noch mit diesem und Lilith befreundet.
 
●  Die Serie Cheers war in ihrer Laufzeit von 1982 - 1993 eine der bekanntesten und erfolgreichsten
    Serien in den USA. Allein für den Emmy Award waren die Serie oder Personen davon 117 Mal
    nominiert, so oft wie bisher noch keine andere.  Auf Platz 2 und 3 der meistnominierten Serien
    folgen M*A*S*H (109) und Hill Street Blues (98).
 
    Bei den gewonnen Emmys belegt Cheers mit 27 Preisen den zweiten Platz hinter der Serie The
    Mary Tyler Moore Show
(29 Emmys). Auf den nächsten Plätzen folgen Hill Street Blues (26) und
    The Carol Burnett Show (25).
 
    Als "Beste Comedy-Serie" hat Cheers 4 Mal einen Emmy gewonnen. Dieser 2. Platz wird geteilt
    mit der Dick van Dyke Show u. All in the Family, die auch
4 Emmys in dieser Kategorie bekamen.
    Auf Platz 1 liegt die Seríe Frasier mit 5 gewonnenen Emmys.
 
    Kelsey Grammer ist bisher der einzige Darsteller einer Serie, der drei Emmy-Nominierungen für
    ein und den selben Charakter bekommen hat (Dr. Frasier Crane), diesen aber in drei verschie-
    denen Serien spielte. Kelsey wurde für seine Darstellung des "Dr. Frasier Crane" in den Serien
    Cheers, Frasier und Wings nominiert.
    Jahresangaben: Cheers: 2x = 1988 & 90; Frasier: 9x = von 1994 bis 2002; Wings: 1x = 1992
 
●  Wann und wo die Serie bisher kam:
    - Januar bis Mai 1985, ZDF, die ersten 13 Folgen, Serientitel war damals "Prost Helmut!"
    - Mai 1995 bis Juli 1996, RTL, alle 273 neu synchronisierten Folgen als Erstausstrahlungen.
    - Aug.-Sept. 1990 (5 Folgen) und Jan.-März 1991 (13 Folgen), Pro 7, Wiederholungen.
    - Sept. 2002 - Sept. 2003, Premiere Serie, Wiederholung aller Folgen.
    - seit dem 2. August 2004 laufen nochmals die Wiederholung aller Folgen auf "Premiere Serie".
 
●  Im deutschen Fernsehen lief Cheers zum ersten Mal 1985 unter dem Titel "Prost Helmut!".
    Von Januar bis Mai wurden die ersten 13 Folgen der 1. Staffel im ZDF gezeigt. Damals wurden
    die Stimmen noch von ganz anderen Sprechern synchronisiert. Auch alle Namen wurden
    eingedeutscht. Man dachte wohl, dass die Serie sonst bei den Zuschauern nicht ankommt...
    So hieß die Bar nicht Cheers, sondern Zum fröhlichen FeierabendHier gibt es mehr darüber
 
●  Nach dem Ende der Serie Cheers bekam Kelsey Grammer, der Darsteller des "Dr. Frasier Crane"
  eine "eigene" Serie, in der er den Dr. Frasier Crane weiter spielen konnte. Diese Art Fortsetzung
  einer Serie nennt man Spin-Off.  Seit 1993 läuft nun die ebenfalls sehr erfolgreiche Serie Frasier
  im Fernsehen, in der Frasier Crane ein Psychologe ist, welcher beim Radio als Moderator einer
  Call-In Sendung arbeitet. Anrufer schildern ihm ihre Sorgen und Nöte, und Frasier gibt ihnen
  dann Ratschläge. Auch Frasiers Privatleben ist in der Serie sehr interessant.  Wer Frasier bisher
  noch nie gesehen hat, sollte dies bei nächster Gelegenheit unbedingt mal tun!
  Werbung in eigener Sache -> Besuche doch mal meine große Fanpage  Frasier Gallery.
 
●  Ted Danson (Sam) wurde für zwei Wochen auf eine Barkeeper-Schule geschickt, nachdem klar
  war, dass er die Rolle in Cheers bekommt.
 
●  Für die Rolle von Coach war auch Sid Caesar gecastet worden. Aber das Rennen machte dann
  Nicholas Colasanto.
 
●  Für die Außenansicht der Cheers-Bar wurde das Bostoner Gebäude gefilmt, in dem sich der "Bull
  and Finch Pub" befindet. Die Innenaufnahmen wurden in einem Filmstudio gedreht.
 
●  Ursprünglich war geplant, dass die Serie nicht in Boston (Massachusetts), sondern in Barstow
  (Kalifornien) spielen sollte.
 

 
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